Gender-Gap bei Internetnutzung

Das Internetnutzungsverhalten und die selbsteingeschätzte Internetkompetenz sind geschlechtsabhängig

Schweizerinnen schätzen ihre Fähigkeiten in Bezug auf die Nutzung neuer Medien wesentlich schlechter ein als Schweizer (41 vs.25 Prozent), so eine Studie der Uni Zürich. Diese Unsicherheit spiegelt sich auch in der Nutzungsintensität: Von den fast 90 Prozent der gesamten Schweizer Bevölkerung, die regelmäßig online sind, reihen sich Frauen in den hinteren Plätzen ein. So geben mehr als ein Fünftel von ihnen an, weniger als fünf Stunden pro Woche online zu sein. Bei den Männern sind dies nur 11 Prozent. Professor Michael Latzer weist zudem darauf hin, dass es auch einen ’social-gap‘ gebe,  der Gruppen mit niedrigem Bildungsstandard und Einkommen immer häufiger von der Informationsgesellschaft ausschließe.

/kim

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